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Darstellendes Spiel

Das Unterrichtsfach Darstellendes Spiel ist eines der 3 künstlerischen Fächer, das alternativ zu Kunst und Musik angewählt werden kann. Die Einführungsphase dient der Bekanntmachung mit den Inhalten und Arbeitsformen des für die Schülerinnen und Schüler neuen Faches sowie der Herausbildung einer Vertrauensbasis der Kursmitglieder. Sie dient der Entwicklung von Kommunikations-, Ausdrucks-, und Spielfähigkeit, vor allem in der praktischen Arbeit, bei der auch die Niveauunterschiede (Teilnehmer mit Vorkenntnissen und solchen ohne) zwischen den Kursteilnehmern ausgeglichen werden müssen. Gleichzeitig finden exemplarisch Arbeiten an der Geschichte des Theaters und zeitgenössischen Theaterformen, fachwissenschaftliche Analysen und erlebnisorientierte Reflexionen statt.

In der Qualifikationsphase besteht das Ziel in der gemeinsamen Entwicklung, Entfaltung und Erarbeitung einer Jahresproduktion, die eine dramatische Vorlage realisiert. Hierbei steht die Erweiterung und Profilierung der spielerischen Fähigkeiten durch die Anwendung erlernter theatraler Techniken in der praktischen Arbeit im Vordergrund.

Aus der Stückanalyse, die eine exemplarische Auseinandersetzung mit Theatertheorien im Zusammenhang mit der gewählten Textvorlage einschließt, wird gemeinsam ein Spielkonzept entwickelt, das am Ende des Schuljahres einem Publikum präsentiert wird.

Überschulische Projektarbeit im Fach Darstellendes Spiel

1. "Begegnungen”

Er vereint die Kurse des 1. Jahrganges von 4 Cottbuser Schulen und bietet den DS- Schülerinnen und -schülern die Möglichkeit einer ersten Aufführungssituation. Die Arbeit findet in überschulischen Projektgruppen statt, die aus den Schülern aller teilnehmenden Schulen neu gebildet werden. Diese Gruppen erarbeiten eine Improvisation zu einer Musik und einer Farbe, die für jede Gruppe festgelegt sind. Die Ergebnisse werden allen Teilnehmern als Abschluss des Tages präsentiert. Die Reflexion der überschulischen Projektarbeit erfolgt in den eigenen Kursen. Dieses Projekt fördert und fordert Spielbereitschaft, um die Gruppen zum Erfolg zu führen, sie fordert und fördert Kreativität/Phantasie, um die Improvisationen in den Arbeitsgruppen in so kurzer Zeit realisieren zu können und ist gleichzeitig eine erste Bewährungssituation, die aber den geschützten Raum bietet, da alle Zuschauer auch gleichzeitig Spieler sind.

2. "Kontraste”

Die Gruppen treffen sich auch im 2. Unterrichtsjahr zu Projekttagen wieder und zeigen dann einen 20-minütigen Ausschnitt aus ihrer Jahresproduktion in der Kammerbühne des Staatstheaters. Am 1. Tag findet die technische Einrichtung und Probe in den Räumlichkeiten des Staatstheaters statt. Der 2. Tag dient der Präsentation und Reflexion der Arbeit der DS-Kurse. Die Reflexion der Aufführungen findet unter fachlicher Anleitung statt. Hierzu wird eine enge Zusammenarbeit mit Theaterpädagogen des piccolo-Theaters sowie Mitarbeitern des Staattheaters gepflegt. Diese Projektarbeit bietet die Möglichkeit des regen Austausches zwischen den DS-Kursen der Cottbuser Schulen und hilft, fachliche Kriterien zur Beurteilung von Spielleistungen zu entwickeln, so dass Fachkompetenzen ausgeprägt werden. Sie setzt die Arbeit des Vorjahres fort und bietet wiederholt eine besondere Aufführungssituation, da auch hier die Zuschauer zugleich selbst Spieler sind.

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